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Die neue Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung ist seit gestern in Kraft. Für die Kälberhaltung gelten demnach folgende Neuerungen: Dem Kalb muss spätestens vom achten Lebenstag an Raufutter oder sonstiges rohfaserreiches, strukturiertes Futter zur freien Aufnahme angeboten werden. Dem Saugbedürfnis ist ausreichend Rechnung zu tragen und den Kälbern muss im Stall ein weicher Liegebereich zur Verfügung stehen.

Der Erweiterung um die Regelungen für Legehennen hat der Bundesrat bereits am 19. Oktober zugestimmt. Damit können die Anfordrungen an die Boden-, Freiland- und Volierenhaltung von Legehennen nach Abschluss des Notifizierungsverfahrens in die Verordnung aufgenommen werden. Darüber hinaus wird zur Zeit ein entsprechender Abschnitt für die Schweinehaltung vorbereitet, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium, Bonn, mit. (ED)
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