Neue Rindfleisch-Herauskaufaktion läuft ins Leere

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Seitdem die Bedingungen für den Herauskauf von Rindfleisch geändert wurden, entlastet das EU-Programm in Deutschland kaum noch das Angebot auf dem Markt. Das sei auch nicht mehr notwendig, da der Verbrauch wieder anziehe, heißt es in der Branche. Die Landwirte fordern dagegen höhere Preise im neuen Herauskaufprogramm, damit es wirksam wird und weitere Überschüsse beseitigt. Insgesamt 88.941 Rinder wurden im alten Herauskaufprogramm von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Frankfurt a. M., vom 26. März bis zum 18. Mai übernommen. Das Programm lief nach Anfangsschwierigkeiten immer besser. Allein in der letzten Woche der Aktion wurden in Deutschland knapp 13.000 Rinder herausgekauft. In der EU wurden seit dem Zusammenbruch des Marktes ungefähr 200.000 t Bullenfleisch interveniert und rund 200.000 t Kuhfleisch vom Markt genommen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (Mö)
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