Aus der Gruppe der Spezial-Mischungen stellt Viterra Untersaat als reine Grasmischung, laut Saaten Union, einen grundlegenden Baustein für nachhaltigen Maisanbau dar. Ein frohwüchsiges tetraploides Welsches Weidelgras und ein späteres diploides Deutsches Weidelgras würden für hohe Anbausicherheit der Untersaat-Mischung sorgen. Die Befahrbarkeit und Tragfähigkeit des Bodens zur Maisernte werden erhöht, Nährstoffe über Winter gebunden und vor Auswaschung geschützt, der Humusgehalt stabilisiert und der Bodenabtrag durch Erosion auf ein Minimum reduziert, so die Züchter.

Viterra Mais ist eine Leguminosen-freie Mischung mit schneller Anfangsentwicklung. Als ideale Zwischenfrucht zu Mais werden mit dem Ölrettich Siletina, dem Rauhafer Pratex, der Phacelia Angelia und Sonnenblumen Tief- und Flachwurzler kombiniert. Der zurückbleibende intensiv durchwurzelte Boden soll beste Wachstumsbedingungen für den Mais bieten. Die im Pflanzenmaterial gebundenen Nährstoffe stünden dem nachfolgenden Mais zur Ertragsbildung zur Verfügung.

Die anspruchslose und Kruziferen-freie Mischung aus Phacelia Angelia, Öllein Juliet, Perser- und Alexandriner Klee Viterra Raps sei ideal für Rapsfruchtfolgen. Alle Komponenten seien sicher abfrierend und würden eine störungsfreie Aussaat der Folgekultur ermöglichen, so das Unternehmen. Durch das N-Bildungsvermögen sorge der Leguminosenanteil für eine Grundversorgung der Mischung während der Vegetation, begrenze aber nicht die erlaubte Herbst-N-Düngemenge. Dies ermögliche eine effiziente Nährstoffversorgung der Folgekultur.

Alle drei genannten Mischungen seien zur Schaffung ökologischer Vorrangflächen (ÖVF) im Rahmen des Greenings geeignet.

Bis zum 31.05.2016 die Viterra Bodenfruchtbarkeits-Mischungen zu günstigen Frühbezugskonditionen erhältlich. (az)
stats