Das Bundessortenamt hat neue Zwischenfruchtsorten für die Feldsaaten Freudenberger zugelassen. Mit den Sareptasenf-Sorten Terminator und Brons sei das Sortiment der Zwischenfrüchte um eine Art erweitert worden, teilte das Unternehmen mit. Terminator sei eine Sorte mit einer starken Anfangsentwicklung und einer geringen bis mittleren Blühneigung. Brons sei eine Sorte mit einer sehr geringen Blühneigung und einer „phantastischen Standfestigkeit". Beide Sorten werden im Zwischenfruchtanbau mit 6 bis 8 kg/ha ausgesät. Mit einer sehr zügigen Anfangsentwicklung erfolge eine schnelle Bodenbedeckung und somit einer zügigen Unkrautunterdrückung. Die Art sei auch für die Zwischenfruchtmischungen im Rahmen von Greening-Maßnahmen geeignet.

Der nicht-resistente Gelbsenf Octopus wurde aufgrund einer besonderen Eigenschaft zugelassen: Nach dem Schneiden könne er wieder austreiben, was bei keiner der bekannten Sorten der Fall sei. Octopus besitze eine geringe Blühneigung und ist somit auch für eine frühere Aussaat geeignet. Weiterhin sei Octopus ein hervorragender Mischungspartner für Begrünungszwecke. Durch die etwas niedrigere Anfangsentwicklung haben andere Mischungspartner eine Chance, sich besser zu etablieren.

Der Winterfutterraps Ringo ist ein Doppel-Null Futterraps, der somit auch in Fruchtfolgen mit Körnerraps angebaut werden kann. Ringo liefere sehr hohe Erträge im Sommerzwischenfruchtanbau und wurde mit der Höchstnote „hoch bis sehr hoch“ eingestuft. Genutzt werden kann dieser Futterraps als winterharter Partner in Greening-Mischungen. In Wasserschutzgebieten nimmt er Bodenstickstoff auf und schützt vor Auswaschung. Zu Futterzwecken eigne sich Ringo zur Frischfütterung oder der portionsweisen Beweidung. (az)
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