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Einen Dämmstoff aus Hanf und Mais haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal entwickelt. Sie haben es geschafft, die üblicherweise in Dämmstoffen aus Hanf enthaltenen Stützfasern aus Polyester zu ersetzen, berichtet das Deutsche Maiskomitee. Aus Mais gewonnene Polymilchsäurefasern (PLA-Fasern) übernehmen nun diese Funktion. Der Anteil dieser Fasern macht insgesamt etwa 10 Prozent des Dämmstoffes aus. Der neue Dämmstoff sei ein reines Naturprodukt, komplett biologisch abbaubar und habe gute bauphysikalische Eigenschaften. Er sei leicht, habe eine geringe Wärmeleitfähigkeit und erfülle dank eines Soda-Bades die Brandschutzanforderungen, erklärt Darius Primus, Projekt-Koordinator beim ICT. Derzeit laufen in dem bis Sommer terminierten Projekt noch einige Versuche, um beispielsweise die biologische Abbaubarkeit im Hinblick auf industrielle Zwecke zu belegen. Die Zulassung wird in den kommenden Monaten erwartet. (ED)
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