Im Gegensatz zu Kraftfutter liegen die Nährstoffe im Grundfutter nicht in hochverdaulicher Form vor. Ein Aufschluss im Pansen ist notwendig. Hier setzt Rumvital i an: Es baut die Zellwand- oder Faserfraktionen ab und steigert so deren Verfügbarkeit für die Pansenmikroben zur weiteren Umsetzung, heißt es in einer Produktbeschreibung von Schaumann.

Durch die effizientere Nutzung der Faser- und Stärkefraktion erhöhe sich die Verdaulichkeit der Gesamtration um bis zu 2,5 Prozent. Auch die Passagerate steige, was zu einer höheren Futteraufnahme führt. Insbesondere in maisbetonten, stärkereichen und gegebenenfalls strukturarmen Rationen verbessere Rumvital i die Grundfutterausnutzung. Dadurch bestehe die Möglichkeit, den Kraftfutteranteil in der Ration bei gleichbleibender Milchleistung zu reduzieren oder mehr Leistung aus einer unveränderten Ration zu melken. Praxisversuche zeigen eine Leistungssteigerung von über 1 kg Milch pro Kuh und Tag.

Rumvital i ermöglicht wirtschaftlicheres und nachhaltigeres Arbeiten und ist damit ein weiterer Meilenstein der ISF Schaumann Forschung auf dem Weg in die zukunftsorientierte Milchviehfütterung, so das Unternehmen. (az)
stats