Neues Abkommen zwischen EU und AKP-Ländern

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Das Abkommen von Lomé mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP) wird abglöst durch das Abkommen von "Cotonou". In der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Benin unterzeichnete die EU am gestrigen Freitag ein neues Abkommen mit den AKP-Ländern. Das Abkommen enthält neben der Entwicklungshilfe und der Wahrung der Menschenrechte auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit. In 20 Jahren soll zwischen der EU und einigen AKP-Ländern sogar eine Freihandelszone eingerichtet werden. Im Agrarhandel haben die AKP-Länder, die zumeist aus den ehemaligen Kolonien europäischer Nationen hervor gegangen sind, zahlreiche Vorteile. So werden ihnen vergünstigte Zuckerexporte auf dem ansonsten abgeschotteten Markt der EU eingeräumt. Weiterhin können sie über gesonderte Ausschreibungen für die Ausfuhr von Weizen billiger an europäische Ware heran kommen. (Mö)
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