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Der Chef des Landmaschinen-Herstellers AGCO aus Atlanta, USA, Martin Richenhagen, erwägt den Bau einer neuen Fabrik in Bayern. Bei der deutschen AGCO-Tochter Fendt werde gerade ein neuer Häcksler zur Ernte von Biomasse entwickelt. „Dieses Produkt muss irgendwann in einem Werk in Europa hergestellt werden. Da wäre Deutschland ein guter Standort“, erklärte Richenhagen in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Das neue Werk könnte mit 50 Stellen beginnen und es könnten bis zu 500 Arbeitsplätze werden. Allerdings, so gab er zu bedenken, seien die Lohnkosten in Deutschland ein zentrales Problem. Die Einführung der 35-Stunden-Woche bezeichnete der AGCO-Chef als einen „historischen Irrtum.“ (HH)
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