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Ein neues Zentrum für Krisenmanagement hat die Welternährungsorganisation FAO am Donnerstag eingeweiht. Das "Crisis Management Centre" (CMC) soll helfen beim Kampf gegen Ausbrüche von Vogelgrippe und anderer Tierseuchen. Eingerichtet wurde das CMC in Kooperation mit der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE). Es soll schnelle Hilfe bringen im Falle des Auftretens grenzüberschreitender Tier- und Pflanzenseuchen. "Das CMC stellt einen großen Schritt dar, um Mitgliedstaaten zu helfen, Krankheitsausbrüche zu verhindern oder mit ihnen umzugehen", erläuterte Dr. Jacques Diouf, Generaldirektor der FAO.

Mit einer Belegschaft aus 15 Spezialisten und Veterinären werte das CMC an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr eingehende Daten zum weltweiten Seuchengeschen aus, teilt die FAO mit. Im Falle eines Krankheitsausbruchs könnten Experten in weniger als 48 Stunden am Ort des Geschehens sein. Dies sei eine Voraussetzung "wenn man eine Krankheit bekämpfen will, die sich über Grenzen und Kontinente sehr schnell hinwegbewegen kann", wie es etwa bei der Vogelgrippe der Fall sei, so Diouf. (Wo)

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