Die US-Umweltschutzbehörde EPA hat das neue Maisherbizid „Acuron“ von Syngenta zugelassen. Noch in diesem Jahr soll in den USA der Verkauf des Mittels beginnen, teilte Syngenta mit. Acuron enthalte den neuartigen chemischen Wirkstoff Bicyclopyrone, der mit drei anderen Wirkstoffen kombiniert wurden sei, um eine größere Bandbreite an Unkräutern abzudecken als herkömmliche Produkte. Mit seinen vier Wirkstoffen und drei Wirkmechanismen ermögliche das neue Mittel einen mehrgleisigen Ansatz in der Unkrautbekämpfung.

Resistenzen nehmen zu

In den USA haben Herbizidresistenzen insbesondere gegen Glyphosat zugenommen. Der Unkrautbesatz mit breitblättrigen Unkräutern ist bei Mais in den vergangenen vier Jahren um 50 Prozent angestiegen. Da die gegenwärtig auf dem Markt befindlichen Herbizide an Wirksamkeit verlieren, müssten die Landwirte pro Hektar deutlich mehr für Pflanzenschutz ausgeben, erklärt Chief Operating Officer Davor Pisk. Die kosteneffizienteste Lösung bestehe darin, ein leistungsstarkes Vorauflaufherbizid einzusetzen, das Unkräuter ausmerzt, bevor sie überhaupt wachsen. Acuron setze einen neuen Standard in der Unkrautbekämpfung bei Mais und werde die Landwirte entscheidend bei einer nachhaltigeren Maisproduktion unterstützen, hofft der Syngenta-Manager. Das Unternehmen sieht in Acuron ein Umsatzpotential von 250 Mio. US-$ pro Jahr. (az)
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