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Die Einführung eines Mehrgefahrenversicherungssystems forderte Sachsens Landwirtschaftsminister Steffen Flath vergangene Woche auf der Agrarministerkonferenz in Cottbus. Vor dem Hintergrund der BSE-Krise und dem jederzeit möglichen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Deutschland seien Risikoabsicherungen als Vorsorgemaßnahmen mehr denn je erforderlich. Die Tierseuchenkassen seien mit der gegenwärtigen Situation finanziell überfordert und drohten, gesprengt zu werden, sagte Flath. Auch seien die Folgen der Maul- und Klauenseuche durch die Tierseuchenkasse nur zum Teil gedeckt. Die Agrarministerkonferenz folgte daher einem Antrag Sachsens und forderte das Bundeslandwirtschaftsministerium auf, bis zur nächsten Konferenz im Herbst über die mögliche Einführung eines Versicherungssystems zu berichten, meldet das sächsische Landwirtschafsmininsterium. (ED)
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