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In Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) will die Stropoly GmbH noch dieses Jahr mit dem Bau eines Werkes für Strohfaserplatten beginnen. Nach Angaben von Geschäftsführer, Ralf Gröpper, gibt es in Europa keine vergleichbare Anlage. Sein Investorenteam sei in den Landkreis Güstrow gekommen, äußerte Gröpper gegenüber der Ostsee-Zeitung, weil es dort ein großes Aufkommen an Stroh gebe und entsprechende Fördermittel. Unterstützt wird das Vorhaben durch den Bauernverband und die Wirtschaftsfördergesellschaft Güstrow und wissenschaftlich betreut durch die Universität Rostock. Man wolle Mecklenburg-Vorpommerns Rohstoffe nicht nur exportieren, sagte Hans Joachim Volkmann vom Bauernverband, sondern auch Wertschöpfung ins Land holen. Die könne für das Strohplattenwerk bei 6 Mio. DM pro Jahr liegen. Neben 35 Arbeitsplätzen im Werk selbst entstünden 120 Saisonarbeitsplätze für die Strohbergung und in einer Stroh-Erzeugergemeinschaft.(Bm)
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