Als Symbol für die Zusammenarbeit beider Unternehmen verband König Willem-Alexander zwei Bänder. Fonterra CEO Theo Spierings (links) und Jan Anker waren aufmerksame Beobachter.
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Als Symbol für die Zusammenarbeit beider Unternehmen verband König Willem-Alexander zwei Bänder. Fonterra CEO Theo Spierings (links) und Jan Anker waren aufmerksame Beobachter.

Im niederländischen Heerenveen eröffnete König Willem-Alexander am Mittwoch offiziell die Molkereien von Fonterra und der niederländischen A-ware-Gruppe. Gemeinsam haben die Unternehmen 150 Mio. € investiert. Während die weltweit im Käsehandel aktive A-ware damit nun erstmals auch Käse produziert, verarbeitet die direkt benachbarte Fonterra-Molkerei die dabei anfallende Molke und fertigt daraus jährlich 5000 Tonnen Molke-Protein und 25.000 Tonnen Laktose, die für medizinische Produkte und Sportdrinks verwendet werden. Seit Januar 2015 sind die beiden Fabriken in Betrieb.

Vom Händler zum Produzenten

Der königliche Gast durfte vom Käse probieren.
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Der königliche Gast durfte vom Käse probieren.
Fonterra-Chef Theo Spierings betonte, dass A-ware der perfekte Partner für Fonterra sei. Fonterra besitze etliche Patente für die Herstellung von funktionellen Molkeproteine. Man habe einen Partner gesucht, der es Fonterra ermögliche, diese Innovationen in wirtschaftlichen Erfolg umzusetzen. A-ware ist ein niederländisches Unternehmen, das in den letzten Jahrzehnten schnell gewachsen und weltweit ein großer Akteur im Käsehandel ist. In der im vergangenen Jahr fertiggestellten eigenen Käserei sollen jährlich 80.000 bis 100.000 Tonnen Käse gefertigt werden, die Milch kommt von Betrieben aus den nördlichen Niederlanden. Eine neue Käserei eines neuen Marktteilnehmers ist seit langer Zeit einzigartig in Europa. Einzigartig ist auch die Tatsache, dass Fonterra, die größte Molkereigenossenschaft der Welt, eine Fabrik in Europa gebaut hat. (cm)
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