Neumaschinen helfen Ekotechnika


Die deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der Ekoniva-Technika-Gruppe, steigert den Umsatz kräftig. Das Netzwerk soll erweitert werden.

Die Ekotechnika GmbH verbucht in der Geschäftssaison 2011/12 einen Umsatz von 170 Mio. € und damit knapp 21 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Grund für den Umsatzsprung sind neben der anhaltenden Modernisierung der russischen Landwirtschaft die gestiegenen Preise für Agrarrohstoffe, die den Bauern eine gesicherte Investitionsbasis bieten, teilte das Unternehmen mit Sitz in Walldorf mit. Das operative Ergebnis (Ebit) der Gruppe wird mit 15,4 Mio. € angegeben, ein Plus um 380 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Getragen wurde das Wachstum von Ekotechnika 2011/12 vor allem vom Neumaschinenverkauf, der sich zuletzt auf rund 141 (Vorjahr: 104) Mio. € verbesserte. Insgesamt setzte die Gruppe im Berichtszeitraum knapp 2.000 Einheiten ab. Der Ersatzteilverkauf steuerte mit 25,5 Mio. € einen erheblichen Teil zum Umsatz bei; mit Serviceleistungen wurden 3,3 Mio. € erlöst.

Ekotechnika ist in Russland in drei Vertriebsregionen aktiv, die den Angaben zufolge so groß sind wie Deutschland, Italien und Frankreich zusammengenommen. Vermarktet werden überwiegend Landmaschinen der Marke John Deere, aber auch Technik deutscher Hersteller wie Gea und Grimme.

Das Unternehmen plant eigenen Angaben zufolge, das Standortnetzwerk in den Vertriebsgebieten Zentralrussland, Schwarzerde und Sibirien in den kommenden Jahren auszubauen. Ziel sei es, bis 2016 die Verkaufszahlen bei Neumaschinen zu verdoppeln sowie die Erlöse in den Sektoren Ersatzteile und Service zu verdreifachen. (Sz)
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