Wie die zuständigen Wasser- und Schifffahrtsämter mitteilten, wird die Schifffahrt auf der 760 km langen Strecke von Aschaffenburg bis Passau 16 Tage nicht passierbar sein. Der Getreide- und Futtermitteltransport wird soweit möglich auf LKW und Schiene verlagert. Lediglich Fahrgastschiffe können derzeit noch auf kurzen Strecken pendeln – solange sie keine Schleusen passieren müssen. Denn die werden für Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten meist trockengelegt. Unerwartet kommt die Zwangspause für die Binnenschiffer nicht. Der Termin wird meist bereits zwei Jahre vorher mit ihnen abgestimmt.

Deshalb werden bei den Verarbeitungsbetrieben an den Wasserstraßen keine Versorgungsengpässe erwartet.  Die Arbeiten an den 50 bis 80 Jahre alten Schleusen des Mains sollen nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsämter etwa 3,2 Mio. € kosten. Weitere 6,6 Mio. € werden in die Anlagen des Main-Donau-Kanals investiert. Die Schleusen der Donau sollen für bis 1,2 Mio. € repariert werden. (HH)
stats