Niederländische Fleischexporte größtenteils wieder aufgenommen

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Die abschließende MKS-Untersuchung in den Gebieten im Umkreis von Oosterwolde (letzter Ausbruch 29. März) und in Friesland (letzter Ausbruch 12. April) wurde in dieser Woche beendet, informiert das Informationsbüro der Niederländischen Fleischwirtschaft, Mülheim an der Ruhr. Wie erwartet seien keine neuen Infektionen festgestellt worden. Wenn auch die endgültigen Befunde negativ sind, können diese Gebiete wieder freigegeben werden. Die endgültigen Ergebnisse werden spätestens am 22. Mai erwartet. Inzwischen sei in den Gebieten, in denen alle Betriebsräumungen abgeschlossen sind, wieder ein eingeschränkter Transport von Tieren von Betrieb zu Betrieb und von Schweinen zum Schlachthof möglich. Das Fleisch dieser Tiere werde innerhalb der Niederlande abgesetzt. Inzwischen wurde die Produktion von Schweinefleisch wieder fast vollständig aufgenommen. Der Schweinesektor strebt danach, den durch das vierwöchige Schlachtverbot verursachten Rückstand aufzuholen. Auch an der Wiederherstellung der Exportkapazität von Rindfleisch und Fleischprodukten werde intensiv gearbeitet, teilt das Informationsbüro weiter mit. (ED)
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