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Die Kartoffelerzeuger und die Frittenindustrie haben angesichts der schwierigen Kartoffelqualitäten einen Kompromiss geschlossen, der ein Abweichen von den Vorkontrakten vorsieht. Demnach genügt nun ein Unterwassergewicht von 345 g/5 kg anstatt der ursprünglich vereinbarten 360 g/5 kg. Auch die Kosten für das Sortieren der Knollen im Salzbad wird nicht, wie sonst üblich, komplett den Erzeugern in Rechnung gestellt: Die Erzeuger tragen 40 Prozent und die Verarbeiter 60 Prozent der Kosten. Zudem wurden für die Größensortierung der Knollen flexiblere Vereinbarungen getroffen. Dies gilt allerdings nur für Kontrakte, die vor dem 1. Juli geschlossen wurden. Damit reagiert die niederländische Frittenindustrie darauf, dass in diesem Jahr die Kartoffelqualitäten nur selten den Kontrakten entsprechen. Andernfalls würden die Kartoffelerzeuger in diesem Jahr mit ihren Knollen große Verluste machen. (KW)
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