Niedersachsen fördert Agrarumweltmaßnahmen

Das Agrarministerium in Niedersachsen unterstützt Landwirte bei der Umsetzung von Agrarumweltmaßnahmen. Finanzielle Mittel werden dafür bereitgestellt. „Das landwirtschaftliche Interesse an Agrarumweltmaßnahmen ist in Niedersachsen nach wie vor groß", erklärt die niedersächsische Ressortchefin Astrid Grotelüschen. Mit insgesamt 7.500 Anträgen zum Niedersächsischen und Bremer Agrarumweltprogramm (NAU/BAU) hätte sich die Zahl der Antragsteller gegenüber dem Vorjahr fast verdreifacht.

Mehr als 1.000 Anträge seien zur Förderung für eine Klima schonende Grünlandbewirtschaftung eingegangen. Mit dieser Förderung will Niedersachsen als erstes Bundesland aktiv in die Klimaschutzförderung einsteigen und reagiert damit auf die neuen Herausforderungen der EU-Kommission, heißt es in Hannover. Derzeit fehle jedoch die für die Bewilligung der Maßnahme notwendige Zusage des Bundes zur Kofinanzierung. Mit 3.300 Antragstellern stieß die Förderung des Zwischenfruchtanbaus auf die größte Resonanz. Der Aussaat der Zwischenfrucht, die noch in diesem Jahr bis zum 15. September eingesät sein muss, stünde damit nichts mehr im Wege, so Grotelüschen. Auch für die Förderung der umweltgerechten Gülleausbringung, der Blühstreifen, der extensiven Grünlandnutzung, der Mulch- und Direktsaat sowie der Förderung des ökologischen Landbaus  seien genügend Haushaltsmittel eingeplant. Die Versendung der Bewilligungsbescheide wird im Dezember erfolgen. Nähere Details zu den Förderbedingungen des NAU/BAU können unter www.ml.niedersachsen.de abgerufen werden. (Sz)
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