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Niedersächsische Gartenbaubetriebe mit Unterglaskulturen können in den nächsten beiden Jahren finanzielle Förderung erhalten, wenn sie in die Einsparung von Energie investieren. Das Land will hierfür 10 Mio. DM bereitstellen, hat das Ministerium jetzt in einer Presseinformation bekannt gegeben. Es kann auf das bestehende Agrarinvestitionsförderprogramm zurückgegriffen werden. Für Investitionen zwischen 20.000 und 200.000 DM seien Zuschüsse bis zu 30 Prozent vorgesehen. Investitionen mit mehr als 200.000 bis 2,5 Mio. DM würden mit zinsverbilligten Darlehen und Baukostenzuschüssen gefördert werden. Niedersachsen will damit den Gartenbaubetrieben helfen, sich im Wettbewerb mit den Niederlanden zu behaupten. In diesem EU-Nachbarland liegen die Energiepreise im Gartenbau wesentlich niedriger als in Deutschland. (ED)
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