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Im Nordosten Deutschlands regnete es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes im vergangenen September doppelt bis dreimal soviel wie im langjährigen Durchschnitt. So verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern bis zum 27. September 20 bis 22 Regentage. Dabei fielen 130 l bis 180 l pro qm. Die Böden sind bis zu 60 cm Tiefe mit Wasser gesättigt. Wegen dieser heftigen Niederschläge kamen die Landwirte seit über drei Wochen so gut wie nicht mit dem Traktor aufs Feld, um das Wintergetreide zu bestellen. Dies sagte Uwe Hänert vom Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern der Ostsee-Zeitung (OZ). Alarmsignale senden nach Angabe der OZ auch die Kartoffelproduzenten. Das schlechte Wetter habe die Knollenernte zu einem Geduldsspiel werden lassen. (Bm)
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