Düngemittel

Niedrige Erdgaspreise helfen Yara

Die Yara International ASA, Oslo, lieferte stabile Zahlen für das 1. Quartal 2015 ab. Ursache für die besseren Margen sind niedrige Preise für Erdgas und ein starker US-Dollarkurs. Einzig der Ausstieg aus dem Gemeinschaftsunternehmen Libyan Norwegian Fertiliser Company (Lifeco) geht zu Lasten des Nettoeinkommens.

Gegenüber Vorjahr liegt es nun bei 729 Mio. NOK, gegenüber 1,77 Mrd. NOK ein Jahr zuvor.  Das Ebita erreicht im aktuellen 1. Quartal 5,7 (Vorjahr: 3,8) Mio. NOK. 

Etwas später als im Vorjahr startete die Frühjahrssaison. Weltweit konnte Yara mehr Dünger ausliefern als im Vorjahr. Doch sind die Zuwächse auf die Übernahmen von OFD in Südamerika und Galvani in Brasilien zurückzuführen. Um 3 Prozent gingen die Lieferungen in Europa zurück.

Das Preisniveau für Harnstoff und Mehrnährstoffdünger ist nach Angaben von Yara im Vorjahresvergleich erneut um durchschnittlich 5 Prozentpunkte gesunken. Insgesamt äußert sich das Unternehmen zufrieden über die weltweite Nachfrageentwicklung nach Stickstoffdüngern. Gleichzeitig haben große Exportmengen aus China die Notierungen weltweit geschwächt. Vor allem in Europa schlagen die Währungseffekte durch den starken US-Dollarkurs zu Buche.

Auch in den kommenden Monaten geht Yara von niedrigen Erdgaspreisen aus. Sie bescheren Einsparungen in Höhe von 800 Mio. NOK. (da)
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