Niedrige Mehlpreise schwächen VK Mühlen-Gruppe


Schwache Mehlpreise führten bei den VK Mühlen AG, Hamburg, im Geschäftsjahr 2008/09 zu einem Umsatzrückgang. Die Aussichten für das laufende Jahr sind pessimistisch. Einen Umsatzrückgang um 18 Prozent auf 606 Mio. € musste Europas größte Mühlengruppe im abgelaufenden Geschäftsjahr 2008/09 (August/September) hinnehmen. Dieser sei auf die schwachen Mehlpreise auf Grund der rückläufigen Getreidepreise zurückzuführen, heißt es im heute vorgelegten Jahresbericht. Das international tätige Unternehmen hat rund 2,2 Mio. t Getreide, Reis und Hülsenfrüchte in 2008/09 verarbeitet.  Der Jahresüberschuss stieg von 11 auf 12 Mio. €. Die Dividende bleibt gegenüber Vorjahr unverändert bei 4,50 € je Aktie.

Für das laufende Geschäftsjahr 2009/10 erwartet der VK-Mühlenvorstand einen weiteren Rückgang der Mehlpreise. Zudem seien zwei Durummühlen gebaut worden, die den Wettbewerb verschärfen. Der Vorstand rechnet deshalb für das Geschäftsjahr 2009/10 mit einem erheblichen Ergebnisrückgang. Dieser könne aus heutiger Sicht sogar bis zu einer Halbierung des Konzernüberschusses von derzeit 12 Mio. € führen. (da)
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