Neunmonatszahlen

Niedrige Preise belasten K+S

Der Kasseler Düngemittelkonzern verzeichnet von Januar bis September 2014 einen Umsatzrückgang um 6 Prozent auf 2,8 Mrd. €. Das Ebit sinkt in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 8 Prozent auf 511 Mio. €.

Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sank das Ebit um rund 19 Prozent auf 404 Mio. €. Dieser Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiere aus dem niedrigeren Preisniveau für Kaliumchlorid sowie rückläufigen Absatzmengen, teilt das Unternehmen heute mit. Im Geschäftsbereich Salz stieg das Ebit durch einen mengenbedingt höheren Umsatz in Nordamerika auf 116 Mio. €, nach 69 Mio. € im Vorjahr.

In beiden Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte und Salz wirkten sich Einsparungen im Zusammenhang mit dem Programm „Fit für die Zukunft“ positiv auf das Ergebnis aus. Insgesamt sollen bis 2016 rund 500 Mio. € im Konzern eingespart werden.

Durch die positive Preisentwicklung im 3. Quartal dürfte das erwartete Ebit für das Gesamtjahr 2014 zwischen 580 und 640 Mio. € liegen. Miteinbezogen ist auch ein Sondereffekt in Höhe von 6 Mio. € aus einer Versicherungsleistung aufgrund der Betriebsunterbrechungen durch ein Grubenunglück am Standort Unterbreizbach. Für das Gesamtjahr 2014 erwartet die K+S-Gruppe nunmehr einen Umsatz zwischen 3,7 und 3,9 Mrd. € (da)
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