Düngemittelkonzern

Niedrige Preise belasten Yara

In dritten Quartal erwirtschaftete der weltweit tätige Düngemittelkonzern einen Umsatz von 23,9 Mrd. Norwegischen Kronen (NOK), das waren 21,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn verringerte sich um 79,5 Prozent auf 821 NOK. Der Nettogewinn je Aktie sank von 14,56 NOK auf 3,00 NOK. Das Ebitda ohne Sondereffekte verringerte sich um 35,7 Prozent auf 3,0 Mrd. NOK.

Die Produktionsmenge konnte um 2,3 Prozent auf 6,4 Mio. t gesteigert werden. Yara legte auch beim Absatz zu, der um 1,9 Prozent auf 9,4 Mio. t stieg. Der weltweite Düngemittelabsatz von Yara lag um vier Prozent höher als, im Vorjahreszeitraum teilte das Unternehmen heute mit.

Das geringere Ergebnis begründet der Konzern mit niedrigeren Düngemittelpreisen. Zwar seien auch die Energiekosten gesunken, die dadurch erzielten Einsparungen hätten die geringeren Erlöse aber nicht ausgleichen können. Beim weltweiten Düngemittelbedarf sieht der Konzern insgesamt eher stützende Anzeichen. Zwar seien die Getreidepreise niedrig, bei anderen wichtigen Erzeugnissen wie Zucker, Pflanzenöl und Kaffee liegen die Preise jedoch höher als vor einem Jahr. (SB)
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