Genossenschaft:

Niedrige Rohstoffpreise schlagen durch


„Stark fallende und schwankende Rohstoffpreise, eine flaue Wirtschaftsdynamik und geopolitische Unruhen  haben das Jahr 2015 bestimmt. Doch trotz der schwierigen Marktverläufe hat sich unsere Genossenschaft erfolgreich entwickelt.“ Dieses Fazit zogen die Geschäftsführer der RRAE Dr. Alois Splonskowski und Kurt Gentges auf der Ackerbautagung des Unternehmens in der Vorwoche in Rheinbach. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich der Gesamtumsatz des Unternehmens um 11,4 Prozent auf 91,1 Mio. €. Die Absatzmengen im Agrar- und Energiegeschäft erreichten 186.700 t und waren um 4,5 Prozent rückläufig.
 
Hauptumsatzträger war mit einem Anteil von mehr als 40 Prozent und insgesamt 35,2 Mio. € der Agrarbereich. Preis- und Mengenbedingt ging der Umsatz in dieser Sparte um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die vermarkteten Getreide- und Ölsaatenmengen reduzierten sich um rund 10 Prozent auf 71.300 t. Erfolgreich erwies sich der weitere Ausbau der Flüssigdüngersysteme. Im Geschäftsbereich Energie waren die wertmäßigen Umsätze durch den starken Rohölpreisverfall mit einem Minus von knapp 19 Prozent deutlich rückläufig,  obwohl der Heizölabsatz gesteigert werden konnte. Das Energiegeschäft reduzierte sich auf 31,2 Mio. € Euro.
 
Der Geschäftsbereich Raiffeisen-Markt stagnierte bei einen Umsatz von 5,3 Mio. €, doch durch Optimierung der Sortimente in den Fachmärkten konnten die Erträge im Einzelhandel verbessert werden. Die Genossenschaft beschäftigt mit ihren Tochterunternehmen in 15 Geschäftsstellen zusammen 136 Mitarbeiter. (St)
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