Hopfen

Niedrigere Erntemenge in Deutschland erwartet

Nach Auskunft des Verbandes "sind die Bestände aber sehr gesund und lassen eine gute Qualität erwarten". Auf einer Fläche von 16.310 Hektar wird in der Hallertau Hopfen angepflanzt. Die Hallertau bleibt somit das größte geschlossene Anbaugebiet weltweit. Im Vorjahr hatten die Hopfenbauern dort auf einer etwas kleineren Fläche von 15.510 Hektar genau 36.310 Tonnen geerntet. 

Deutschlandweit wird ebenfalls mit einer geringeren Menge gerechnet. Prognosen zufolge könnten dieses Jahr im gesamten Bundesgebiet etwa 39.224 Tonnen Hopfen eingebracht werden. Vor einem Jahr wurden 42.766 Tonnen gepflückt. Trotz der höheren Anbaufläche wäre dies ein Minus von rund 8 Prozent. Ein Grund für die kleinere Ernte sind unter anderem regionale Hagelschäden. Sie waren besonders im Anbaugebiet am Bodensee spürbar. (HH) 
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