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Die Qualitätsuntersuchungen von Weizenmustern aus der Ernte 2001 zeigen deutlich höhere Fallzahlen als im vergangenen Jahr. Wie die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, zeigt sich in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr eine Rückkehr zu normalen Qualitäten. Das wurde auf dem Erntegespräch der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung in Detmold am Donnerstag deutlich. Dr. Klaus Münzing von der Bundesforschungsanstalt für Getreide-, Kartoffel- und Fettforschung (BAGKF), Detmold, bezeichnete die äußere Beschaffenheit der untersuchten Muster aus bundesweit 256 Anlieferungspartien der Mühlen als überwiegend gesund und handelsüblich. Insgesamt sei ein ausgewogener Verarbeitungswert festzustellen. Der Proteingehalt liege mit 13,2 Prozent um 0,4 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr und spiegle den Verdünnungseffekt der hohen Erträge wider. Auch der Sedimentationswert weise eine leichte Abnahme auf. Das Fallzahlniveau bezeichnete Münzing insgesamt als hoch; bei geringerer Wasseraufnahme entwickelten die Teige ein gutes Backvolumen. (UB)
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