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Nach einer Schätzung des US-Landwirtschaftsattaches in Argentinien wird die argentinische Sojabohnenernte in diesem Jahr mit 42,5 Mio. t etwa 8 Prozent niedriger als im Vorjahr ausfallen. Die Regenfälle der vergangenen Tage haben die Aussichten etwas verbessert.Vor 14 Tagen war die Getreidebörse in Buenos Aires noch von Ertragsverlusten von im Schnitt 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgegangen.

In Brasilien sind die Trockenschäden etwas kleiner, denn die brasilianische Landwirtschaftbehörde Conab erwartet eine Sojabohnenernte von 57,2 Mio. t. Dies wären 6,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Bereits in der Vorwoche hatte Paraquay gemeldet, dass es durch die Trockenheit nur mit einer Sojabohnenernte von 3,8 Mio. t rechnet, nachdem es im Vorjahr noch 6,8 Mio. t Bohnen geerntet hatte. (St)

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