Niedrigere Sojabohnenerträge in den USA erwartet

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In seiner heutigen Ernteschätzung geht das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA von niedrigeren Erträgen bei der heranwachsenden US-Sojabohnenernte aus. Gegenüber dem Vormonat stufte das USDA die Ertragserwartung auf Grund der trockenen Witterung im Mittelwesten der USA um 2,7 Prozent auf umgerechnet 2,66 t/ha zurück. Gegenüber den Rekorderträgen des Vorjahres bedeutet dies ein Rückgang um 8,1 Prozent. Im Handel war man bisher von sehr guten Wachstumsbedingungen der US-Ernte ausgegangen. Die Zahlen sorgten für Überraschung und es wurde mit festeren Sojanotierungen in Chicago gerechnet. Die neue US-Sojabohnenernte veranschlagt das USDA nunmehr mit insgesamt 79,7 Mio. t (Vj. 84 Mio. t). Der voraussichtliche Überhang an US-Bohnen zum Ende der neuen Saison wurde gegenüber der Juli-Schätzung um rund 3 Mio. t auf gut 12,2 Mio. t zurückgenommen.(St)
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