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In Deutschland werden immer weniger Rinder gehalten. Seit der ersten gesamtdeutschen Viehzählung 1990, als bundesweit 19,49 Millionen Rinder ermittelt wurden, hat sich die Zahl nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, bis 2000 um mehr als ein Viertel verringert. Nach vorläufigen Ergebnissen der repräsentativen Viehzählung gab es am 3. November 2000 in Deutschland 14,48 Millionen Rinder sowie 25,77 Millionen Schweine. Das waren laut Statistischem Bundeamt 0,18 Millionen Rinder (minus 1,2 Prozent) und 0,23 Millionen Schweine (minus 0,9 Prozent) weniger als im November des Vorjahres. In den neuen Bundesländern seien die Rinderbestände gegenüber 1999 relativ stärker zurückgegangen (minus 3,9 Prozent) als im früheren Bundesgebiet (minus 0,6 Prozent). Auch in der Schweinehaltung übertrafen die prozentualen Rückgänge in Ostdeutschland (minus 2,6 Prozent) deutlich die des früheren Bundesgebietes (minus 0,6 Prozent), berichtet das Statistikamt weiter. (ED)
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