Nobelpreis mit Appell


Die EU erhält den Friedensnobelpreis verbunden mit mahnenden Worten. Für Frieden, Menschenrechte und Wohlfahrt braucht es weiter Einsatz.

Überreicht wurde die Ausszeichnung am heutigen Montag in Oslo, wo EU-Kommissionspräsident José Manuel Barrosso, EU-Ratspräsident Herman von Rompuy und der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz die Gemeinschaft vertraten.

Die aktuellen Probleme der EU stellte Thorbjorn Jagland vom Nobelkomitee gleich an den Anfang seiner Ansprache. In der Krise dürften kein neuer Protektionismus und kein neuer Nationalismus um sich greifen, warnte Jagland die EU. Sonst gingen Errungenschaften, die über Jahre hinweg aufgebaut wurden, schnell wieder verloren.

Barrosso nannte unter anderem die sichere Versorgung mit Lebensmitteln und den Klimaschutz als Errungenschaften der gemeinsamen Politik, aber auch als zukünftige Herausforderungen. (Mö)  
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