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Der Verdacht auf Maul- und Klauenseuche in einem Schweinemastbetrieb in der Nähe von Ulm hat sich nach ersten Tests nicht bestätigt, wie die ARD heute im Internet berichtet. Erste Untersuchungen der Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen in Tübingen hätten negative Ergebnisse erbracht, sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Landwirtschaftsministeriums am Morgen in Stuttgart. Die Untersuchungen gingen aber weiter, deshalb könne noch keine endgültige Entwarnung gegeben werden. Mit den abschließenden Analyseergebnissen aus Tübingen werde bis zum Wochenende gerechnet. An vier Tieren in einem Schweinemastbetrieb in Berghülen (Alb-Donau-Kreis) hatte ein Tierarzt nach Angaben des baden-württembergischen Landwirtschaftsministeriums klinische Krankheitssymptome festgestellt, bei denen der Verdacht auf die Maul- und Klauenseuche nicht ausgeschlossen werden konnte. Insgesamt umfasst der Bestand 74 Tiere. Für die ersten Tests wurden zwei der vier Schweine getötet, bei denen MKS-Symptome festgestellt worden waren. Alle anderen 72 Tiere sollen nun ebenfalls gekeult werden. Um den Hof herum wurde eine Verdachtssperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern eingerichtet. Bislang ist in Deutschland kein MKS-Fall bestätigt worden. (ED)
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