Noch keine offizielle Bitte Rußlands um Nahrungsmittelhilfe


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Brüssel/Mö, 13. Oktober - Rußland hat noch nicht offiziell um Nahrungsmittelhilfen gebeten. Eine Sprecherin der EU-Kommission teilte in Brüssel mit, Premierminister Jewgenij Primakov habe am Freitag in Moskau lediglich gefragt, ob die EU bereit wäre, Nahrungsmittelhilfe zu leisten. Kommissionspräsident Jacques Santer soll dies bejaht haben. Der Bedarf Rußlands wurde von Händlern in den USA auf 3 Mio.t Weizen, 1,5 Mio t Mais und 100 000 t Fleisch geschätzt. Weiter hieß es, Europa sei vor allem an Fleischexporten interessiert, um drückende Überschüsse ohne Anrechnung auf die Gatt-Beschränkungen exportieren zu können.
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