Quotenende

Nordzucker ändert Lieferrechte


Auf der Hauptversammlung der Nordzucker-Holding am Mittwoch in Braunschweig stand die Beschaffung von Rüben auf der Tagesordnung. Diese muss auch nach dem Quotenende im September 2017 gesichert sein, um die Werke auszulasten. Das bisher geltende Lieferrecht soll nun durch den in der Satzung der Nordzucker-Holding verankerten Lieferanspruch mit dem Wegfall der Zuckerquoten ersetzt werden. Damit haben dann nur noch die Rüben anbauenden Aktionäre einen garantierten Anspruch auf die Andienung der Rüben. Der Lieferanspruch können laut Satzungsänderung nur vom Aktionär selbst ausgeübt oder abgetreten werden, wenn dies im Rahmen einer Verpachtung oder sonstigen Überlassung von Land im Einzugsgebiet geschieht. Die Satzungsänderung wurde nach intensiver Diskussion ebenfalls mit der notwendigen Mehrheit angenommen (69,2 Prozent). Ein Vertagungsantrag über die Satzungsänderung wurde zuvor mit hoher Mehrheit abgelehnt (78,8 Prozent).

Mit klarer Mehrheit genehmigte die Hauptversammlung eine Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014/15 in Höhe von 0,20 €/Aktie vor. Sie trage der wirtschaftlichen Lage Rechnung trägt. Die Hauptversammlung entlastete alle Vorstände und Aufsichtsräte der Nordzucker Holding AG.

Folgende Mitglieder wurden in ihrer Aufsichtsratsfunktion für weitere drei Jahre wiedergewählt: Friedrich-Karl Bodin (Vinstedt), Gerhardt Borchert (Brome), Dr. Harald Isermeyer (Eickhorst), Burkhard Köhler (Ohlendorf), Ulrich Langenhoff (Hämerlerwald) Alice F. Wätjen (Altenrode) und Maik Wiedemann (Bettmar). (da)
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