Neunmonatsbericht

Nordzucker hat liberalen Zuckermarkt im Blick

Nordzucker hat nach den ersten neun Monaten (März bis November) des laufenden Geschäftsjahrs 2016/17 einen Umsatz von 1,3 Mrd. € erwirtschaftet und liegt damit neun Prozent über dem Vorjahr. Der Periodenüberschuss stieg auf knapp 82 Mio. €. Vor allem höhere Preise für Quotenzucker sowie für Nicht-Quotenzucker haben das Ergebnis verbessert. Ferner hält Nordzucker daran fest, mindestens 50 Mio. € zu sparen. Für die letzten drei Monate bis Ende Februar des laufenden Geschäftsjahres rechnet das Unternehmen mit einem anhaltenden Aufwärtstrend und guten Jahresergebnis.

Überprodukton der falsche Weg

Der Vorstandsvorsitzende der Nordzucker AG, Hartwig Fuchs, hat den freien Zuckermarkt fest im Blick: „Der 1. Oktober 2017 markiert für uns einen Einschnitt. Auch in einer Welt ohne Quoten werden wir erfolgreich sein.“ Eine Überproduktion von Zucker hält er nicht für den richtigen Weg. Aufgrund der bevorstehenden erheblichen Änderungen im europäischen Zuckermarkt ist eine Prognose für das folgende Geschäftsjahr 2017/18 nur schwer möglich. Mit Auslaufen der Quotenregelung wird sich ein neues Gleichgewicht am Markt einspielen müssen, das durch Importe und Exporte und sowie mögliche Kapazitätsausweitungen der Wettbewerber geprägt sein dürfte.

Längere Kampagnedauer

In der Kampagne 2016/17 wurden in den 13 Nordzucker-Werken rund 15 Mio. t Rüben verarbeitet. Die Werke liefen im Durchschnitt 104 Tage.(da)
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