1

Rekordergebnisse meldet die Nordzucker AG, Braunschweig, zum Ende der Zuckerrübenkampagne 2008. Konzernweit wurden überdurchschnittliche Erträge von 59,0 (Vorjahr: 56,6) t/ha bei einem Zuckergehalt von 17,9 (16,8) Prozent erzielt. Insbesondere im südlichen Niedersachsen sind teilweise Spitzenresultate von 80 t/ha geerntet worden. In Nordostdeutschland allerdings blieben die Erträge unter den Erwartungen. Der Durchschnittsertrag der Nordzucker AG sei mit 11,3 (10,6) t Zucker pro Hektar so hoch wie nie. Insgesamt wurden den Angaben zufolge konzernweit rund 10 Mio. t Rüben verarbeitet, aus denen rund 1,6 Mio. t Zucker erzeugt wurden.

Ebenfalls auf Rekordniveau befinden sich die Erträge in der Slowakei mit 61,2 t/ha und einem Zuckergehalt von 17,7 Prozent. Der Zuckerertrag liegt bei 11 t/ha. In Serbien wurden 52,3 t/ha geerntet, mit einem Zuckergehalt von 17,1 Prozent. Mit etwa 9 t Zuckerertrag je Hektar konnten die Rübenanbauer auch hier eine Ernte einfahren, die deutlich über den Vorjahren lag. Die Anbaueinschränkungen seien laut Nordzucker so zum Teil kompensiert worden. In Polen wirkten sich die späte Rübenaussaat und ein Niederschlagsdefizit negativ auf Rüben- und Zuckererträge aus. Die Erträge lagen bei 44,5 t Rüben, bei einem Zuckergehalt von 17 Prozent. (ED)

stats