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Die Nordzucker AG, Braunschweig, zieht für das vergangene Geschäftsjahr eine positive Bilanz. Der Konzern erzielte mit 1,3 Mrd. (Vj. 1,2) € 2007/08 einen Umsatz leicht über dem Vorjahrsniveau. Der Konzernjahresüberschuss liegt mit 80 Mio. € (Vj. 115) aber unter dem sehr guten Ergebnis des Vorjahres. Eine Dividende von 0,48 € je Aktie soll auch in diesem Jahr ausgeschüttet werden. Nordzuckerchef Hans-Gerd Birlenberg ist zufrieden. Das Unternehmen sei nachhaltig profitabel. Für das Geschäftsjahr 2008/09 erwartet der Konzern ein gutes Ergebnis, auch wenn der Umsatz durch die Quotenrückgabe und die damit verbundenen Einschnitte in Zuckererzeugung und Vertrieb leicht zurückgehen dürfte.

Darüber hinaus investiert der Zuckerhersteller in neue Wachstumsfelder, zum Beispiel in die Umarbeitung von Rohrrohzucker. Am polnischen Produktionsstandort Chelmza soll ab 2009 die Raffination beginnen. Seit Dezember 2008 ist der Konzern über die Fuel 21 GmbH & Co.KG, Klein Wanzleben, in die Bioethanolproduktion eingestiegen. Und seit Januar diesen Jahres läuft ein Pilotprojekt zur Biogaserzeugung, ob sich Biogas aus Rüben und Schnitzeln ganzjährig produzieren und ins Erdgasnetz einspeisen lässt. In Europa hat der Konzern die Vermarktung gemeinsam mit den Partnern Cristal Union und ED & F Man über die europäische Gesellschaft Eurosugar S.A.S, Paris, gebündelt, die mehr als 2 Mio. t Zucker in Europa vermarktet. (AW)

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