Nordzucker rechnet mit geringeren Hektarerträgen


Die Braunschweiger starten an diesem Wochenende in die Rübenkampagne 2012/13. Für die Ertragserwartungen zeichnet der Konzern ein gemischtes Bild.

In den Werken Nordstemmen und Schladen startet Nordzucker am 8. September in die Verarbeitungssaison, wie der Braunschweiger Konzern am Donnerstagabend bekannt gab. Die Standorte Clauen und Uelzen würden in der kommenden Woche folgen. Für die deutschen Werke rechnet der Konzern von einer Kampagnenlänge von 130 Tagen.

Insgesamt geht Nordzucker für Deutschland von etwas geringeren Erträgen pro Hektar als 2011/12 und damit von einer geringeren Zuckererzeugung als im Vorjahr aus. Da die Anbaufläche aber etwas größer ausgefallen sei und der Zuckergehalt der Rüben gleichfalls höher sein sollte, rechnet Nordzucker dennoch mit einer „guten Durchschnittsernte“.

An seinen Standorten in Osteuropa wird Nordzucker nach heutiger Einschätzung in der zweiten Monatshälfte mit der Verarbeitung der Rüben starten. Jüngste Proberodungen in Polen ließen einen „überdurchschnittlichen Zuckerertrag auf Vorjahresniveau erwarten“; in der Slowakei rechnet Nordzucker mit einer durchschnittlichen Ernte.

In Schweden und Finnland wird sich der kühle und nasse Sommer voraussichtlich in unterdurchschnittlichen Zuckererträgen bemerkbar machen. In Dänemark und Litauen erwartet Nordzucker überdurchschnittliche Erträge. (pio)
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