Für das Granulat Goldor Bait hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BVL) jetzt eine auf 120 Tage befristete Genehmigung zur Anwendung erteilt. Die Zulassung ist erfolgt als Notfallverordnung gemäß Art. 53 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 i.V.m. § 29 Pflanzenschutzgesetz. Diese Genehmigung gilt vom 1. Februar bis zum 1. Juni 2015 ausschließlich zur Bekämpfung des Drahtwurms in Kartoffeln. Dies teilt der Hersteller BASF mit.

Insgesamt wurde von der Bundesvereinigung Erzeugergemeinschaften Kartoffeln und BASF eine Zulassung für 180 t beantragt. Davon wurden nun insgesamt 80 Tonnen genehmigt. Das entspricht einer Anbaufläche von rund 8.000 ha.

Für die Anwendung von Goldor Bait dürfen ausschließlich Geräte eingesetzt werden, die in der "Liste für die Ausbringung von Goldor Bait geeigneter Granulatstreugeräte" des Julius-Kühn-Instituts (JKI) aufgeführt sind. Dies bewirkt, dass das Goldor Bait-Granulat nach der Ausbringung sofort vollständig mit Erde bedeckt wird. Somit können keine wirkstoffbelasteten Stäube in die Umwelt gelangen. (az)
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