EU-Schweinepreisvergleich

Notierungen legen Verschnaufpause ein

Wegen des fehlenden Schlachttags in der vergangenen Woche sei die Marktlage insgesamt ausgeglichen, berichten die Marktexperten der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN). Aus verschiedenen Ländern würden zudem rückläufige Schlachtgewichte gemeldet, was dafür spreche, dass kurzfristig keine Angebotsausweitung zu erwarten sei.

In Spanien dürfte man sich bereits für den saisonalen Preisanstieg in der Ferienzeit, bedingt durch die zahlreichen Touristen, wappnen, so die ISN. Doch einen kleinen Wermutstropfen sehen die Marktkenner auch für die spanischen Schlachtbetriebe: Der Wettbewerbsdruck durch die globalen Mitstreiter auf dem Exportmarkt wachse - auch für die Spanier. Deren außereuropäischer Handel mit Schweinefleisch habe im Vergleich zu anderen EU-Ländern in den vergangenen Monaten besonders stark zugenommen.

Den deutschen Markt bezeichnet die ISN zu Wochenbeginn als geräumt. Trotz des fehlenden Schlachttags vergangene Woche seien schlachtreife Schweine sehr rege nachgefragt. Eine freundliche Preisentwicklung sei daher zu erwarten. (mrs)
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