EU-Schweinepreisvergleich

Notierungen legen weiter zu

Energisch nach vorn zeigte erneut die deutsche Leitnotierung mit einem Plus von korrigierten 3 Cent, so die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN). Hintergrund sei die anhaltend, lebhafte Nachfrage nach lebenden Schweinen.

Belgien und Österreich erhöhten ihre Notierungen mit korrigierten 2,4 und 2,1 Cent etwas moderater. In den Niederlanden ließ sich ein Plus von 1 Cent umsetzen. In Spanien und Frankreich, die seit einigen Wochen unveränderte Notierungen feststellten, bewegte sich die Notierung wieder seitwärst. Die dänische Notierung, die zuvor dreimal in Folge angestiegen war, behauptet sich nun auf dem erreichten Preisniveau.

Seit drei Wochen hält Dänemark den ersten Rang im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden EU-Mitgliedsländer. Deutschland ist nach dem jüngsten Preisanstieg und mit einem aktuellen Niveau von korrigierten 1,566 € dem Spitzenreiter Dänemark dicht auf den Fersen, berichtet die ISN.

Blick in die neue Woche

Der hiesige Schlachtschweinemarkt sei entspannt und freundlich in die neue Kalenderwoche gestartet, so die Marktkenner der ISN. Mit Blick auf die näher rückenden Weihnachtsfeiertage sei der Bedarf unverändert groß und der Lebendmarkt geräumt. (mrs)
stats