EU-Schweinepreisvergleich

Notierungen treten auf der Stelle

Das berichtet die ISN, die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands. Hintergrund sei, dass die deutsche Leitnotierung nun schon die vierte Woche infolge auf dem erreichten Niveau von korrigierten 1,47 € stehen geblieben sei. Ebenso seien weder aus den Niederlanden, Dänemark, Belgien und Österreich nennenswerte Impulse für den Markt gekommen. Der Markt hoffe auf ein Signal, auf ein Plus aus Deutschland, so die Experten der ISN.

Ein positiver Trend habe sich allerdings im Süden Europas angedeutet. So zogen laut ISN die Notierungen in Spanien und Frankreich nach und nach an. Die spanische Notierung legte zuletzt wieder stärker zu, so dass der Preisabstand zum aktuellen Spitzenreiter Frankreich im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden Mitgliedsländer zusammengeschrumpft sei. Das Ergebnis: Frankreich behauptet sich aktuell knapp auf dem ersten Rang im Preisgefüge.

Wie die ISN berichtet, hält die gute Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen am Lebendmarkt weiter an. Vermarkter bemühten sich intensiv, die Lücken in der Disposition zu schließen. Daher scheint eine moderat freundliche Preisentwicklung aus Sicht der Marktexperten möglich. (mrs)

stats