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Die schon länger angekündigte Novelle zum Bundesnaturschutzgesetz hat Bundesumweltminister Jürgen Trittin am Freitag in Berlin vorgestellt. Ein wesentlicher Eckpunkt für die Landwirtschaft ist, dass künftig mindestens 10 Prozent der Landesfläche für Biotopverbundsysteme ausgewiesen werden sollen. Die restliche landwirtschaftlich genutzte Fläche soll nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis bewirtschaftet werden. Genannt werden in dem Gesetzesentwurf hierzu unter anderem das Verbot des Grünlandumbruchs an erosionsgefährdeten Hängen und in Überschwemmungsgebieten von Flüssen. Zur guten fachlichen Praxis soll darüber hinaus die Dokumentation des Einsatzes von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln gehören. Zur Tierhaltung ist vorgesehen, den Umfang enger an vorhandene Flächen und damit an die Futtermittelbasis im Betrieb zu koppeln. (ED)
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