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Ein neues Bündnis zur Änderung des Absatzfondsgesetzes haben die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (ABL), Rheda-Wiedenbrück, der Deutsche Bauernbund (DBB), Belsdorf, und der Deutsche Bundesverband der Landwirte im Nebenberuf (DBN), Sanne-Kerkuhn, gegründet. Sie sehen in der bisherigen Struktur des Absatzfonds eine einseitige Bevorzugung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA), heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Sie schlagen vor, dass es möglich werden sollte, Mittel aus dem Absatzfonds auch für andere Marketinggesellschaften als die CMA einzusetzen. Damit solle Wettbewerb zwischen den Marketinggesellschaften entstehen und entsprechenden Einrichtungen der Bundesländer die Chancen auf Aufträge eröffent werden. Ferner sollten neben dem DBV, der Deutschen Landwirtschaft-Gesellschaft (DLG) und den Landwirtschaftskammern auch andere Agrarverbände Mitglieder für den Verwaltungsrat vorschlagen können. Schließlich soll ein effizienterer Einsatz der Absatzfondsmittel durch die Novellierung des Absatzfondsgesetzes erreicht werden. Gespräche mit den Fraktionen des Deutschen Bundestages werden in der Pressemitteilung angekündigt. (GH)
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