Nulltoleranz politisch gewollt

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Die Nulltolerenz für tierische Anteile im Futter bleibe bis auf weiteres bestehen, erklärte ein Mitarbeiter der EU-Kommission in Brüssel. Die Branchenverbände hatten im Beratenden Ausschuss Getreide gefordert, zum Beispiel für Knochenreste in Trockenschnitzeln von der Null-Toleranz abzuweichen. Die Kommission wies die Forderung mit dem Argument zurück, es könne sich um Reste von Wiederkäuern handeln. Die Verfütterung von Futtermitteln mit Anteilen an unzureichend aufbereiteten Bestandteilen von toten Wiederkäuern an Rinder gilt als Ursache für BSE. Die Kommission stellte aber in Aussicht, von der Null-Toleranz abzuweichen, wenn es einen sicheren Test gebe, mit dem Spuren von Wiederkäuern eindeutig von anderen Tieren unterschieden werden können.(Mö)
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