Nur Futtergetreide von spät geernteten Flächen


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Die Getreideernte in Hessen ist kleiner ausgefallen als in den Vorjahren. Besonders bei der Wintergerste sind Ertragsrückgänge zu verzeichnen. Der Durchschnittsertrag aller Getreidearten in Hessen liegt nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2007 mit 64,7 dt /ha um 5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis und 3,3 Prozent unter dem Mittel der vergangenen sechs Jahre. Im Vergleich zu 2006 hatte insbesondere die Wintergerste mit 60,5 dt /ha einen Ertragsrückgang von etwa 9 Prozent zu verzeichnen. Bei den früh geernteten Getreidepartien waren nach Angaben des Hessischen Landwirtschaftsministeriums sowohl Menge als auch Qualität zufriedenstellend. Mit den späteren Ernteterminen hätten die Qualitäten jedoch gelitten. So weise ein hoher Anteil des spät geernteten Getreides nur noch Futterqualität auf.

Die Getreideanbaufläche verringerte sich von 304.000 ha 2006 auf 296.100 ha in diesem Jahr. Ausgedehnt worden ist der Anbau von Winterraps und Silomais. (dg)

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