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Wachsende Mengen von Tiermehl liefert der Saria-Tierkörperverwertungsbetrieb Malchin/Mecklenburg-Vorpommern zur Verbrennung unter anderem an das Kohlekraftwerk Hanau, Betriebe der Zementindustrie oder die Müllverbrennungsanlage Iserlohn. Das Tiermehl verbrenne wie Kohle und habe den gleichen Brennwert, äußerte Claus Michael Andreas, Pressesprecher der Saria Bio-Industries AG, gegenüber dem Nordkurier. Die Nutzer des Tiermehls wären über die jetzt durch die BSE-Krise wachsenden Mengen nicht unglücklich, da sie für die Entsorgung bezahlt werden. Über den Preis dafür wird derzeit noch verhandelt. Im Gespräch sind 150 bis 250 DM/t Tiermehl. Das Geld holt sich Saria von den Schlachthöfen und Fleischverarbeitern zurück. (Bm)
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