Obst und Gemüse am stärksten belastet

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Im Vergleich zu Rindfleisch, Roggen, Honig, Speck und Bier haben Gemüse und Obst beim Lebensmittel-Monitoring 2007 am schlechtesten abgeschnitten. Am stärksten mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln oberhalb der zulässigen Höchstmengen waren Kopfsalat, Grün- und Wirsingkohl sowie Tomaten belastet, teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz (BVL), Berlin, mit. Bei Äpfeln wiesen überwiegend solche ausländischer Herkunft stärkere Belastungen auf als deutsche Ware. Einen hohen Anteil an Mehrfachrückständen wurde bei Tomaten, Erdbeeren und Pfirsichen laut BVL beobachtet. Im Rahmen dieses Lebensmittel-Monitorings wurden 2007 rund 4.955 Proben untersucht. 60 Prozent der untersuchten Lebensmittel stammen dabei aus Deutschland, 19 Prozent aus der EU und 14 Prozent aus Drittländern. (AW)
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