Die harte Restrukturierung bei der Molkerei-Gruppe Omira greift: Die für 2014 gesetzten Ziele seien erreicht worden, auf das aktuelle Milchjahr blicke das Unternehmen „zuversichtlich, aber auch respektvoll“, schreibt die Onlineausgabe der Lebensmittelzeitung, lebensmittelzeitung.net.

Nach einem guten Start 2014 entwickelte sich der Markt zunehmend rückläufig. Die Omira Oberland-Milchverwertung Ravensburg GmbH meldete laut lz.net einen Umsatz von 609 Mio. € und ein positives Ergebnis in Höhe von 3,3 Mio. €. Ihre Finanzverbindlichkeiten konnte Omira auf 2,9 Mio. € schrumpfen, das Eigenkapital steigerte sich von 41,5 auf 48,8 Mio. €. Um 8,3 Prozent verringerte sich die Gesamteigenmilchanlieferung. Ein Grund für den Rückgang seien die Kündigungen von Milchlieferverträgen im Jahr 2012 und zuvor, schreibt lz.net.

Im laufenden Jahr trotzt Omira demnach der schwachen Marktentwicklung und verzeichnet eine positive Ergebnisentwicklung. Die Gruppe habe ein „voll erwirtschaftetes Milchgeld ausgezahlt, das erneut über dem Durchschnitt in Deutschland lag“, zitiert lz.net den Aufsichtsratsvorsitzenden Erich Härle und Geschäftsführer Ralph Wonnemann. (az)
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