Osteuropäer fordern Sonderbedingungen für Intervention

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Die osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten wünschen sich besondere Interventionsausschreibungen von Getreide. Da vor allem an hafenfernen Standorten der Preis am tiefsten sinke, sei dort eine gezielte Stützung notwendig, argumentierten die Osteuropäer im Verwaltungsausschuss am Donnerstag in Brüssel. Die Kommission wollte darauf nicht eingehen. Im Verwaltungsausschuss wurde über die Durchführung der Weizenintervention diskutiert, die nach den ersten 3. Mio. t zukünftig nur noch ausgeschrieben werden soll. Der Interventionspreis wird dann versteigert und nicht mehr fest zugesichert. Dies ist bei Butter und Magermilchpulver jetzt schon der Fall. Für den kommenden Verwaltungsausschuss für pflanzliche Produkte am 26. April kündigte die Kommission einen Entwurf für eine Verordnung für die Weizeninterventionsausschreibungen an. (Mö)
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